Über Uns

Der Schweinbrunnen-Hof wird zum Bienen-Hof

 

Da wir unseren Fokus noch stärker auf die Bienen richten, die Imkerei weiter ausbauen und uns unter anderem mit unserem Projekt Zurück zur Urbiene für die Artenvielfalt und den Erhalt der Natur einsetzen, ist der Entscheid unsere Imkerei von Schweinbrunnen-Hof auf Bienen-Hof umzubenennen eine logische Konsequenz. 

 

Der Name Schweinbrunnen-Hof entstand damals durch die Lage des Hofes an der Strasse Schweinbrunnen und hatte mit unserer Tätigkeit in der Imkerei und der Winzerei nicht direkt zu tun. Mit der Namensänderung hoffen wir, treffenderen Anklang in der Bevölkerung zu finden.

 

Unser Logo mit grossen Wiedererkennungswert haben wir natürlich beibehalten. Es zeigt die grössten Tiere auf unserem Hof, die schottischen Hochlandrinder sowie unsere kleinen fleissigen Helferinnen, die Bienen.

 

Bis auf den Namen gibt es keine Änderungen. Das Team, die Ideen und Visionen, die Freude an der Arbeit mit den Bienen und in der Natur bleiben unverändert. Lediglich die E-Mail-Adressen und die Adresse unserer Homepage werden geändert.

 

Aus ökologischen Gründen verzichten wir darauf, sämtliche Produkte sofort mit dem neuen Logo zu etikettieren und werden dies nach und nach tun.

 

Liebe Grüsse

 

Das Bienen-Hof Team

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Unser Familienbetrieb Bienen-Hof im Emmental betreibt eine Imkerei und unterhält zurzeit durchschnittlich rund 70 Bienenvölker. Artenschutz und das Wohlergehen der Bienen liegen uns sehr am Herzen und wir beteiligen uns aktiv, dem grossen Problem des Bienensterbens entgegenzuwirken. Schliesslich gehören die Bienen zu den wichtigsten Insekten für Natur und Umwelt und es geht ihnen momentan nicht sehr gut!

Wir produzieren eine Vielzahl an Honigprodukten und haben uns auf die Produktion von Met / Honigwein spezialisiert.

 

Was wir für Sie bereithalten

 

  • Imkereiprodukte
    Blütenhonig, Waldhonig, Bienenwachs, Progolis, Bienenvölker, Ableger und Schwärme.
     
  • Winzereiprodukte
    Met / Honigwein, Honigschnaps / Likör
     
  • Hofprodukte
    Schottische Hochlandrinder, Highland Beef, Spirituosen, Ringelblumensalbe, Propolisalbe, Eier, Konstruktionsholz, Brennholz

  

Projekt zurück zur Urbiene

Vor allem in den letzten 150 Jahren der Imkerei haben sich aus unserer Sicht diverse Fehler in den Imkermethoden eingeschlichen und es wurden gravierende Veränderungen gemacht, welche wir versuchen wieder rückgängig zu machen. Über Jahrhunderte schon züchten die Imker die Bienen nach ihren Vorstellungen auf Sanftmut, Honigertrag, Legeleistung etc. Natürlich werden vor allem in der neueren Zeit auch gesundheitliche Kriterien bevorzugt erlesen, wie z.B. der Putztrieb, jedoch hat die Biene auch Inzuchtprobleme und es kann in Tat und Wahrheit nicht ausgeschlossen werden, dass die vom Menschen betriebene fehlerhafte Selektion weiter betrieben wird. Den verantwortlichen Behörden kommt auch nichts Besseres in den Sinn, einfach alle kränkelnden Bienenvölker reihenweise abzutöten und ist nebenbei, wie fast alle diese Institutionen, der Geldsucht bzw. dem kapitalistischen System unterlegen und findet in Wahrheit auch keinen Weg aus der Misere!

 

Wir vertreten die Meinung, dass man den Bienen nur auf natürlichem Weg helfen kann und haben uns entschlossen den Weg von Resistantbees zu folgen und etwaige eigens erdachte Sachen zu machen:

 

  • In erster Linie haben wir schon vor ca. 5 Jahren aufgehört Königinnen zu züchten. Die Bienen in unserer Imkerei entscheiden selbst, welche Königin für Sie die Richtige ist bzw. muss jedes Volk seine Königinnen selber nachschaffen, welche dann nach ihrem Schlupf um die Herrschaft im Bienenstock kämpfen müssen, wie in der Natur. Die Siegerin übernimmt dann das Volk.

    Update 2019: Wir mussten leider feststellen, dass die wilde Selektion nicht ganz wie erhofft funktioniert und die Imkerei eingeht, wenn wir nicht aktiv mithelfen. Einige Völker haben es erfreulicherweise schon ganz gut selbst hingekriegt, dennoch haben wir uns entschieden, vorläufig wieder Königinnen zu züchten bis sich der Bestand erholt hat und sich die Gene der kleinzelligen Bienen vermehrt haben. Ziel wäre es aber, den Bienen dies in Zukunft wieder selber zu überlassen. Es wird weiterhin versucht, wilde standbegattete Königinnen weiterzuführen.
     
  • Zweitens wird darauf geachtet, wie die Waben in die Beute gehängt werden. Beim Naturbau achten die Bienen stets darauf, eine Nestmitte zu bilden und dann jeweils die Y-Struktur auf der Innenseite der Wachszellen von der Nestmitte aus gegen Aussen stets gleichmässig auszurichten. Um diesem Bedürfnis der Bienen gerecht zu werden, kontrollieren und bezeichnen wir die Wabenrahmen jeweils entsprechend, damit wir die Waben dann richtig in die Beuten einreihen können.
     
  • Als Drittes greifen wir abermals in die Zellengrösse ein, wie das die Imkerschaft in den letzten 150 Jahren getan hat, jedoch mit dem Ziel, die vollzogene Vergrösserung wieder rückgängig zu machen. In zwei Schritten verkleinern wir die Bienen von dem heutigen Zellmass 5,4 - 5,6 mm auf 5,1 mm und im folgenden Schritt von 5,1 mm auf die ursprünglichen 4,9 mm. Der Effekt hieraus ist beinahe phänomenal! Die Bienen werden fast doppelt so alt wie die Jetzigen, weswegen sich auch die Population/Volksstärke verdoppelt. Das Nest wird bei gleicher Larvenanzahl etwas kleiner bzw. kompakter, während die gesamte Brutdauer sich um ca. 2 Tage verkürzt. Dadurch, dass die Bienen nun viel weniger Stress zur Futtersuche und Brutpflege haben, gelingt es ihnen auf einmal wieder selber, die Krankheiten zu besiegen und die Varroa-Milben auszuräumen.

 

Nähere Erläuterungen in Form von Lern- und/oder Erklärungsvideos und diversen Texten finden Sie natürlich direkt auf der Webseite von Resistantbees.com: http://www.resistantbees.com/zelle.html

 
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